Fünf vor zwölf: Der Ringkampf beginnt – Potsdamer BSW-Aktivisten zeigen Muskeln
Es war Samstag, kurz vor zwölf, als sich unsere kleine, aber feine Gruppe von BSW-Aktivisten vor dem Brandenburger Landtag versammelte. Die historische Ringerkolonnade aus dem 18. Jahrhundert, jenes barocke Zeugnis preußischer Kampfkraft, stand diesmal nicht für einen antiken Sportkampf, sondern für einen anderen Wettkampf: den um politische Vernunft, soziale Gerechtigkeit und den entschlossenen Widerstand gegen eine Politik, die sich vom Volk entfernt hat.
Wir protestieren nicht aus Spaß an der Konfrontation. Wir protestieren, weil wir eine andere Politik wollen: eine Politik, die auf Dialog statt auf Aufrüstung setzt und den Menschen in den Mittelpunkt stellt, nicht den Waffenhandel. Denn wir Potsdamer möchten nicht kriegstüchtig werden. Eine lebenswerte Stadt braucht Zusammenhalt, nicht Ausgrenzung. Die Ringerkolonnade, die im 18. Jahrhundert unter Friedrich dem Großen errichtet wurde, zeigt keine Kriegsszenen, sondern antike Wettkämpfe: Kraft, Disziplin und Mut. Genau das verkörpert auch unser Protest: einen fairen Kampf mit den Mitteln der Demokratie.
Für uns ist klar: Sportkampf ja, Krieg nein.
Denn jede Stimme für und mit dem BSW ist eine Stimme für einen Neuanfang.
Denn am Ende geht es nicht nur um die Fußballweltmeisterschaft oder den Kanzler. Es geht um die Frage, wie wir leben wollen. Hier und jetzt.
Wer nicht länger nur am Rand stehen und den politischen Ringkämpfen zuschauen möchte, ist eingeladen, mitzumachen. Kommt mit uns ins Gespräch, bringt eure Erfahrungen und euren Widerspruch ein und unterstützt unsere Aktionen. Demokratie ist schließlich kein Zuschauersport.


